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Foto: Jufo 2018
Foto: Stratofische München

Jugend forscht

In dieser AG wird an den verschiedensten Projekten gearbeitet. Die Projektideen werden im Idealfall von den Schülern mitgebracht oder ergeben sich aus aktuellen Situationen, wie z.B. aus Drehtürmodellprojekten, Buchartikeln oder einfach nur aus dem Größenwahn heraus, den größten Fußball-Tippwettbewerb in Niedersachsen veranstalten zu wollen.

Eine Zielstellung dieser AG ist die Vorstellung geeigneter Projekte beim Kult-Wettbewerb „Jugend forscht - Schüler experimentieren“, deren erste Runde jährlich im Februar stattfindet.

Schüler der Cäci konnten ihre Projekte im Rahmen dieses traditionsreichen Wettbewerbes in Emden, Oldenburg und Clausthal-Zellerfeld seit 2006 sehr erfolgreich präsentieren.

Seit Bestehen der AG (Beginn 2006) konnten unsere Schüler in den verschiedenen Wettbewerbskategorien mehr als 25 Regionalsiege beim Wettbewerb in Emden erringen.

Jungforscher der Cäci auch 2019 erfolgreich

Cäcilienschule erneut für die Landesfinals in Oldenburg und Clausthal qualifiziert

Am 14.02.2019 starteten 2 Schülerinnen und 7 Schüler der Cäcilienschule mit 3 Projekten in den Fachgebieten Mathematik/Informatik und Geo- und Raumwissenschaften beim diesjährigen Wettbewerb in Emden. Trotz einer mit 79 qualifizierten Projekten neuen Rekordanzahl konnten alle Gruppen der Cäci mit Preisen die Heimreise antreten.
Es gelang den Jungforschern auch in diesem Jahr, jeweils beim Landesfinale „Schüler experimentieren“ in Oldenburg und beim Landesfinale „Jugend forscht“ in Clausthal dabei sein zu dürfen.
Bei den jüngeren Forschern im Bereich „Schüler experimentieren“ gelang es Inga Kurz, Nils Petereit und Timon Settekorn im Fachgebiet „Geo- und Raumwissenschaften“ mit dem Projekt „Die tatsächliche Temperaturentwicklung in Deutschland“ den Sieg zu erringen und sich für das Landesfinale zu qualifizieren. Ihnen gelang es durch die eine Analyse von Temperaturdaten von 12 Wetterstationen in Deutschland, die in einer Datenbank seit 1955 gespeichert wurden, die tatsächliche langfristige Erwärmung zu berechnen und somit den Klimawandel in Deutschland konkret nachzuweisen. Da es sich um Daten von Wetterballonflügen handelte, konnten die Jungforscher die Temperaturentwicklung nicht nur für verschiedene Jahreszeiten berechnen, sondern auch den Einfluss der Höhe auswerten. Oberhalb von 10 km entwickelt sich der Temperaturtrend anders als in Erdnähe. In der Stratosphäre wiesen die Nachwuchsforscher eine globale Abkühlung nach.
Im Fachbereich Mathematik stellten Jan Wiebe, Lucy Zelewski und Luca Schwabauer ihr Projekt „Die geheimnisvolle Welt der Primzahlen“ vor. Mit Hilfe eines selbst geschriebenen Programms, dass bereits seit Monaten an den Wochenenden und Ferientagen im Computerkabinett der Schule läuft, analysieren sie die Verteilung der Primzahlen, der Zwillinge und anderer Mehrlinge und untersuchen Häufigkeiten und Übergangswahrscheinlichkeiten bei den Endziffern der Primzahlen bis in den Bereich von einer Billion. Leider waren für die Jury des Fachgebietes Mathematik die Untersuchungen wohl zu umfangreich, so dass die Gruppe für ihre Forschungsarbeit nur mit einem Buchpreis belohnt wurde, was neutrale Beobachter ebenso überraschte, wie die Jungforscher. Aber sie wollen sich dennoch nicht entmutigen lassen und ihre Untersuchungen fortführen.
In der Sparte „jugend forscht“ rockten die Stratofische Frederik Georgius, Johannes Möller und Lukas Ungefug die Kategorie „Geo- und Raumwissenschaften“ und errangen mit ihrem Projekt „Messungen in de Stratosphäre“ den Regionalsieg und qualifizierten sich damit zum Landesfinale in Clausthal-Zellerfeld. Im November starteten sie bei komplizierten Wetterbedingungen zum zweiten Mal vom Banter See Park einen Ballon in die Stratosphäre, was diesmal allerdings nicht problemlos gelang. Ein Hauptziel ihrer zweiten Mission war es, an einer geeigneten Abschirmung vor der besonders für Astronauten schädlichen kosmischen Strahlung zu forschen. Nähere Info’s dazu auf ihrer HomePage strato-fische.jimdo.com . Mit den vorgestellten Auswertungen zur Mission beeindruckten die „Stratofische“ die Jury des Fachgebietes, so dass sie ihren Titel aus dem Vorjahr verteidigen konnten.