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Foto: JUfo
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Im Februar 2017 trafen sich die erfolgreichsten Jungforscher der Weser-Ems-Region in Emden, um auf dem Regionalwettbewerb ihre Forschungsprojekte vorzustellen. 159 Schüler hatten sich für die Teilnahme qualifiziert und präsentierten 71 Projekte in 7 Fachgebieten der Öffentlichkeit und der jeweiligen Fachjury. In drei Kategorien hatten sich Schüler unserer Schüler für den Wettbewerb qualifiziert und überzeugten die jeweiligen Fachjurys von der Qualität ihrer Forschungsprojekte, so dass alle Cäci-Teilnehmer mit Preisen die Heimreise antreten konnten.
In der Kategorie Mathematik/Informatik gelang es Marie Janssen, Michelle Venker und Tim Brunken bei ihrer ersten Teilnahme einen hervorragenden zweiten Platz zu belegen. Mit ihrer Arbeit „Die geheimnisvolle Welt der Primzahlen“ beeindruckten sie nicht nur die Jury, sondern auch zahlreiche Besucher und Pressevertreter, so dass sie im Vorfeld bereits in der „Ostfriesenzeitung“ näher vorgestellt wurden.
In der Kategorie Arbeitswelt konnten Ylva Mattig und Jordis Kurz bereits zum zweiten Mal den Regionalsieg erringen. Mit ihrer Arbeit „Die Welt der Stoffe“ gelang es den beiden Jungforscherinnen ihren Titel aus dem Vorjahr zu verteidigen. Ylva und Jordis beeindruckten die Jury mit ihren selbst entwickelten Experimenten, bei denen sie ohne kostenintensive Messapparaturen die Eigenschaften verschiedener Stoffe verglichen. Anhand der Ergebnisse haben sie für verschiedene Bedingungen Vorzüge und Nachteile der jeweiligen Kleidung zusammengestellt.
In der Kategorie Geo- und Raumwissenschaften gelang es Sophie Hoheisel und Matthew von Fintel ebenfalls den Regionalsieg zu erringen. Nachdem sie im letzten Jahr bereits den zweiten Platz errangen, setzten sie ihre Untersuchungen zu den Wetterprognosen fort und bekamen von der Fachjury diesmal völlig verdient den Ersten Platz zugesprochen. Mit ihrem Projekt „Wetterprognosen – Top oder Flop“ verglichen sie ein Jahr lang die Güte der Online-Wetterprognosen. Insgesamt erwiesen sich die Prognosen der Online-Wetterdienste als erstaunlich zuverlässig. Die besten Vorhersagen lieferte wetter.de. Die Jungforscher fanden jedoch heraus, dass man durch spezielle Mittelwerte über alle Webseiten, die Prognosen noch verbessern könnte.
Vom 15. bis 17. März vertraten Jordis, Ylva, Sophie und Matthew unsere Schule dann auf dem diesjährigen Landeswettbewerb in Oldenburg. Auf Landesebene erkämpften Ylva und Jordis einen hervorragenden Dritten Platz. Sophie und Matthew belegten sogar einen Zweiten Platz und wurden zusätzlich mit dem Preis des Kultusministeriums geehrt.

Hier eine Kurzfassung unserer erfolgreichen Projekte:

Fachgebiet Mathematik/Informatik

„Die geheimnisvolle Welt der Primzahlen“

von Marie Janssen, Michelle Venker und Tim Brunken


Wir wissen, dass es unendlich viele Primzahlen gibt, was Euklid bereits bewiesen hat. Bei der Betrachtung der Primzahlen sind uns die Primzahlzwillinge aufgefallen. Dabei wissen wir nicht, ob es unendlich viele Zwillinge gibt. Die meisten Mathematiker gehen davon aus, dass es auch bei ihnen eine Unendlichkeit gibt, ein vollständiger Beweis ist aber noch niemanden gelungen. Natürlich nehmen Primzahlen und Zwillinge bei größer werdenden Zahlen ab, da ja mehr mögliche Teiler zur Verfügung stehen. Wie diese Abnahme verläuft, wollen wir in unserem Projekt untersuchen. Wir haben mit der Programmiersprache „Lazarus“ ein Programm geschrieben, welches uns bei der Untersuchung der Primzahlen unterstützt. Dieses hilft uns auch bei der Beantwortung folgender interessanter Fragen:
Wie sind die möglichen Endziffern der Primzahlen verteilt?
Wie sieht die Verteilung bei den möglichen Zwillingspaaren aus?
Wie groß werden die Lücken zwischen benachbarten Primzahlen?
Welche Übergangswahrscheinlichkeiten bestehen die den Endziffern benachbarter Primzahlen?


Fachgebiet Geo- und Raumwissenschaften

„Wetterprognosen – Top oder Flop?“

von Sophie Hoheisel und Matthew von Fintel


Im Jahr 2015 haben wir die Qualität verschiedener Wetterdienste für die Standorte Zugspitze, Helgoland und Wilhelmshaven untersucht. Unsere Untersuchungen haben ergeben, dass die Vorhersagen für unseren Heimatort Wilhelmshaven aufgrund des häufigen Wetterwechsels am Ungenauesten waren. Diese und andere wichtige Erkenntnisse, wie z.B. die Qualität des Mittelwertes aller Vorhersagen der Wetterdienste basierten allerdings nur auf den Daten für einen Monat.
Daher haben wir uns entschlossen, für unseren Heimatort eine Langzeituntersuchung durchzuführen, um unsere Ergebnisse und Thesen des letzten Jahres zu überprüfen. Um mögliche Verbesserungen der Prognosen aufzuzeigen, untersuchen wir auch das Abschneiden verschiedener Mittelwerte.
Während wir im vorherigen Jahr uns beim Vergleich mit den realen Temperaturwerten auf die Daten der Wetterdienste "meteonews" und dem "Deutschen Wetterdienst" beschränkten, betreiben wir nun eine eigene Wetterstation an unserer Schule. Das ermöglicht uns zusätzlich einen Vergleich zwischen "meteonews" und unseren eigenen Temperaturwerten.


Fachgebiet Arbeitswelt

„Die Welt der Stoffe“

von Ylva Mattig und Jordis Kurz


Wir haben uns gefragt, warum unsere Kleidung aus verschiedenen Stoffen besteht. Deswegen wollen wir verschiedene Versuche zu den Eigenschaften von Stoffen durchführen. Mit unseren Versuchen wollen wir u.a. herausfinden,
•    welcher Stoff am meisten Wasser aufsaugt,
•    welcher Stoff am schnellsten trocknet,  
•    wie die Stoffe auf Regentropfen reagieren,  
•    welcher Stoff am besten vor Wärme oder Kälte schützt,
•    welcher Stoff am besten vor Wind schützt,
•    welche Reißfestigkeit die Stoffe besitzen und
•    wie die Stoffe reagieren, wenn man sie anzündet.